27 | 06 | 2019

Unsere Buchtipps

Alastair Bonnett: Die allerseltsamsten Orte der Welt

In der Arktis gibt das zurückweichende Eis nie von Menschen betretene Inseln frei, der Likouala-Sumpf im Kongo wartet bis heute auf seine geografische Erfassung, Städte wie Hong Kong oder S ão Paulo verlieren buchstäblich ihre Bodenhaftung. Doch das Allersonderbarste, so die feste Überzeugung des Autors, ist fast immer vor der eigenen Haustür zu finden. Eins haben die sehr verschiedenen Orte, von denen Bonnett berichtet, gemeinsam:

Sie lassen und darüber staunen, welche Geheimnisse in unserer durchkarierten Welt noch zu entdecken sind. 

Nach dem großen Erfolg der "Seltsamsten Orte der Welt" nimmt uns Alastair Bonnett zu 39 weiteren Exkursionen mit: Wir erkunden mehr oder auch weniger paradiesische Archipele, betrachten sehr gegenwärtige Versuche, ein Utopia oder eine Mauer zu errichten, und begegnen in entlegenen Gebirgstälern einer alten Sprache, die andernorts längst verschwunden ist. Der britische Soziologeograph erkundet Geisterstädte, inspiziert die Behausungen moderner Nomaden und versucht sich, ausgestattet mit einer digitalen Erntekarte, als Wildbeuter in Helsinki. Dieses Buch ist eine verlockende Einladung, der Magie von Orten nachzuspüren und die Welt im Großen wie im Kleinen neu zu entdecken.

Beck Verlag, 268 Seiten, gebunden, € 19,95

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